Birgit Schilling: Freude, die bleibt. Wenn Gott unsere Herzen mit Glück erfüllt. 2025.
Birgit Schilling nähert sich in ihrem neusten Buch einem so alltagsrelevanten Thema. Friedrich Nietzsche hat es einmal so formuliert: „Erlöster müssten mir die Jünger aussehen! Bessere Lieder müssten sie mir singen, dass ich an ihren Erlöser glauben lerne.“. In diesem Buch gibt es reichlich Anregung und Beispiele, dieses Zitat zu begegnen.
In ihrem Buch Freude beschreibt Birgit Schilling, wie sie gelernt hat, die Freude, die sich aus ihrer Beziehung mit Jesus ergibt, in alltäglichen Situationen Raum zu geben.
Mit persönlichen und ehrlichen Beispielen aus ihrem eigenen Leben liefert ihr Buch viele Tipps und Anregungen, die man direkt in seinen Alltag integrieren oder für sich anpassen kann. Anhand von Reflexionsfragen, Anregungen zum Weiterdenken und praktischen Übungen bleibt das Buch keine graue Theorie und eignet sich durch aus auch in einer Gruppe / einem Hauskreis gelesen zu werden. Dazu gibt es am Ende des Buches konkrete Ideen für Kleingruppen.
In drei Schritten betrachtet Birgit Schilling das Thema:
(1) Was ist Freude, was ist sie aber auch nicht.
(2) Was kann uns unsere Freude streitig machen.
(3) Wie kann ich die Freude in meinem Leben etablieren und schützen.
Eine besondere Stärke in diesem Buch liegt für mich darin, dass sie all ihre Gedanken von Jesus her denkt. Es geht nicht darum, durch Selbstdisziplin oder Optimierungswahn sich immer mehr um seine eigenen Gefühle und seine eigene Wahrnehmung zu drehen. Sondern darum, aus der Verbindung mit Jesus heraus, sich seine Freude schenken zu lassen. Ganz nach Psalm 73,3: Dir, Gott, nahe zu sein ist mein tiefstes Glück.